Seminar für Fachpersonen
#Ritzen: Selbstverletzendes Verhalten in real life und digital
Zeit: 09.00-17.00 Uhr (8 Einheiten zu je 45 Minuten)
Referent: Univ.Prof. Dr. Paul Plener
Ort: Ambulatorium – die Boje, Hernalser Hauptstraße 15/, im Hof links, 1170 Wien
Preis: € 200,-
Nicht-suizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV) ist ein häufig verbreitetes Phänomen, das transdiagnostisch auftritt und daher im Kontext vieler psychischer Erkrankungen eine klinisch relevante Rolle einnehmen kann.
Der Workshop beschäftigt sich mit den Hintergründen dieses vielschichtigen Phänomens. Neben Wissen über die Entstehung von NSSV, sollen auch klinisch bewährte Tools zur Diagnostik und zur therapeutischen Intervention kennengelernt und erprobt werden.
Dabei wird dem Stellenwert der sozialen Ansteckung und Phänomenen, die im Rahmen der social media Nutzung entstehen besondere Bedeutung zukommen.
Neben der Rolle von sozialen Medien in der Entstehung und der Aufrechterhaltung von NSSV soll es aber auch darum gehen welche digitalen Tools zur Anwendung kommen können, um dem Phänomen therapeutisch zu begegnen. Hier wird es neben einer Vorstellung digitaler Interventionsformen v.a. darum gehen digitale Tools im Sinne eines blenden therapy Ansatzes zu integrieren.
Univ.Prof. Dr. Paul Plener, Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Medizinische Universität Wien/ Universitätsklinikum AKH. Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (ÖGKJP), Fellow der International Society for the Study of Self-Injury (ISSS), Vorstandsmitglied der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT). Forschungsschwerpunkte: Suizidalität, Nicht-suizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV), Traumafolgestörungen.